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Trauerbewältigung

Psychologisch wird die Trauerbewältigung in mehrere Phasen unterteilt. Der Ablauf kann je nach Trauerfall unterschiedlich ablaufen.

Schockphase
Diese hält oft nur wenige Stunden, maximal ein bis zwei Tage an. Hierbei ist der Betroffene wie gelähmt und nicht zu Gefühlsregungen fähig. Vorherrschend ist der Ausdruck der Ungläubigkeit. Wird dieser Zustand nicht überwunden, spricht man von einer „Behinderung der Trauer“. Diese kann zu ernsthaften Störungen führen.

Kontrollierte Phase
Durch die Vielzahl der mit der Beerdigung verbundenen Formalitäten und Aufgaben erfährt der Betroffene Halt. Der Beistand von Nahestehenden und des Pfarrers oder die Beerdigung sind für den weiteren Trauerprozess von großer Bedeutung.

Regressive Phase
Ein Zusammenbruch der psychischen Organisation kann nach der Beerdigung erfolgen. Der Trauernde verhält sich apathisch.

Neuorientierungsphase
Der Trauernde kann sich der Gesellschaft und seiner Umwelt wieder widmen. Der Trauerprozess wird abgeschlossen.

Ganz wichtig ist das Gespräch. Auch wenn der Alltag wieder einkehrt, braucht der Trauernde Gesprächspartner, mit denen er über den Verstorbenen sprechen kann.